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Naturschutzgebiet Mattenplätz
Auszug aus dem Landschaftsinventar
Die Kiesgrube Mattenplätz wurde zwischen 1994 und 1996 als Ersatzlebensraum für Pionierarten naturnah gestaltet. Die neu erstellten Tümpel, Steilwände, Kies- und Sandflächen sollen vielen seltenen Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten.
Landeskarte: 1069 Gebiet-/ Objekt - Nr.:
Flurname:
3.10.1. Mattenplätz
Koordinaten: 642.040/ 265.990 Grösse: 2.5 ha
Aufnahmedatum: 12.5.86 Zustand/Entwicklung: Negativ und positiv
Kategorie: Naturobjekte Gebiet/ Objekt: Brutkolonie
Beschreibung/ Zustand/ Massnahmen 1986:
Kiesgrube mit zum Teil brachliegenden Abschnitten. Grube ist mit lockerem Bestand von Weiden durchsetzt. Die Pflanzengemeinschaft besteht vorwiegend aus Huflattich, Wolfsmilch, Löwenzahn, Winden, Minze, Wegerich, Labkraut, Ampfern und Kreuzblütern. Im südlichen Teil der Grube ist (weil der Boden dort lehmhaltig ist) ein kleines Biotop entstanden. Der Nordhang enthält im oberen Drittel etwa 75 neu erstellte Brutröhren der Uferschwalbe, die etwa in gleicher Zahl vertreten waren. Sporadischer Abbau der Grube.
Zustand: 2006
Die ehemalige Kiesgrube ist jetzt ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Der Eigentümer ist der Kanton Aargau der das Gebiet auch unterhaltet. Leider ist die Uferschwalbe als Brutvogel nicht mehr nachgewiesen!
Bedeutung: lokal
Notwendige Massnahmen: Keine
Bemerkungen:
Der Neuntöter ist regelmässiger Brutvogel.
Ist aufgrund dem Vorkommen seltener Amphibien ein Gebiet von Nationaler Bedeutung
(Kernzone), IANB AG 181.











